Spanisch Austausch Valladolid 2016

Dickflüssige Trinkschokolade und maurische Festung

Sie teilten Zimmer, Mahlzeiten, Schule und Freizeit miteinander: Eine Woche lang begleiteten 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Ludwig-Uhland-Gymnasiums ihre spanischen Austauschpartner in deren Alltag in Valladolid im Nordwesten Spaniens.

Gruppenbild der deutschen und spanischen AustauschschülerBereits die herzliche Begrüßung durch die spanische Schulleiterin am ersten Morgen des Aufenhaltes mit „chocolate con churros“, einem typischen spanischen Gericht mit einer dickflüssigen Trinkschokolade, öffnete die Herzen der Jugendlichen und stärkte sie für die darauffolgende Stadtführung.

Dabei präsentierten ihnen die spanische Schüler des Neigungsfaches Kunst die bedeutendsten Bauwerke Valladolids– selbstverständlich auf Spanisch, so dass sich den Kirchheimer Schülern immer und überall die Gelegenheit bot, die fremde Sprache jenseits des Klassenzimmers aktiv zu hören und zu sprechen.

Die LUG-Schüler revanchierten sich während des Aufenthalts mit eigenen Präsentationen über ihren typisch deutschen Schulalltag und über besondere Sehenswürdigkeiten in ihrer Heimat. Dabei stießen sie auf großes Interesse und ernteten großes Lob für ihre Sprachkenntnisse.

Der Ausflug in den Naturpark „Hoces del río Duratón“ zeigte, dass selbst anstrengende Wanderungen mit angenehmen Begleitern und interessanten Naturerlebnissen Spaß machen können. In Segovia begeisterten die Kirchheimer sich für die Kathedrale und die maurische Festung. Nicht zuletzt gefiel ihnen aber auch sehr das entspannte Herumschlendern in den traditionellen Gassen.

Höhepunkt des Aufenhalts war jedoch unbestritten die Abschiedsfete, die von den spanischen Familien organisiert wurde. Hier wurde augenfällig, wie stark die Gruppe durch die gemeinsamen Erlebnisse zusammengewachsen war. Den ganzen Abend wurde zusammen gelacht, gefeiert und getanzt, bevor sich alle am nächsten Tag tränenreich verabschiedeten.

Der Gegenbesuch der spanischen Schüler findet Ende Juni statt. Bis dahin heißt es sich in Geduld üben und die neu erworbenen Kenntnisse im Spanischen noch weiter zu vertiefen. Denn hier in Kirchheim kommt auf die deutschen Jugendlichen noch einmal eine besondere Herausforderung hinzu: Da ihre spanischen Austauschfreunde kein Deutsch lernen, werden sie als Dolmetscher doppelt gefordert sein. Das dürfte ihnen dann auch gut gelingen – haben sie doch während ihrer Woche in Spanien große Sprachfortschritte erzielt, wie ihnen ihre beiden Lehrerinnen Frau Zirnig und Frau Vatter attestieren.

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