




Auf dem Dach des LUG arbeitet seit Dezember 2001 eine Photovoltaik-Anlage. Der Strom, den sie im Übrigen auch bei bedecktem Himmel produziert, wird ins öffentliche Netz eingespeist und pro Kilowattstunde mit 50 Cent vergütet. Diese Vergütung erhält das Solar-Fachgeschäft, das die Anlage bezahlt und erstellt hat.
Die Stadt Kirchheim stellt Dachfläche, Geländer sowie Verbindungsleitungen zur Verfügung. Auf einer Anzeigetafel im Eingangsbereich kann man die aktuelle Leistung, Tagesleistung und Gesamtleistung ablesen. Außerdem wurde das Dach des LUG so abgesichert, dass die Anlage besichtigt werden kann.
Die Erfassung und Nutzung der Daten im Unterricht soll über ein Spezialprogramm via Intranet in Zukunft direkt in den Unterrichtsräumen möglich werden. Die Inbetriebnahme der Anlage soll aber auch als Impuls an die Schulgemeinschaft wirken sich dem Bereich Klimaschutz intensiver zu widmen. Eine Projektgruppe aus Schülern und Lehrern arbeitet daran. Da diese erste Anlage nur auf 1,4 Kilowatt ausgelegt ist, nahm sie mit 12m² lediglich einen geringen Teil der Dachfläche ein.
Seit 2010 haben wir auf dem Dach der Schule eine zweite Photovoltaik-Anlage, die ungefähr dreimal so groß ist wie die erste aus dem Jahr 2001.
Die Daten der beiden Solaranlagen im Vergleich:
| I | II |
Baujahr | 2001 | 2010 |
Leistung | 1,440 KWp | 4,700 KWp |
Fläche | 12qm | 35qm |
Gesamtleistung bisher | 22389 Kwh – eingespeist ins öffentliche Netz |
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Das Dach des A-Baus ist damit vollständig genutzt. Dankenswerterweise hat auch diesmal wieder das Solarfachgeschäft die Finanzierung und den Bau übernommen, nachdem die Suche nach privaten Investoren trotz fertiger Planung und zu erwartender Rendite erfolglos war. Die Module sind wartungsfrei. Sollten dennoch Probleme mit anderen Teilen auftreten, haben wir mit dem Solarfachgeschäft einen zuverlässigen und erfahrenen Ansprechpartner.
Bei Planung und Durchführung der zweiten Anlage gab es im Fach NWT mit der Klasse 10 f von Frau Rogge-Wiest eine Kooperation. Eine Mitarbeiterin begleitete fachkundig die Präsentation der Schülerergebnisse.
Die Klasse 10 f konnte aus Sicherheitsgründen zwar bei der Montage nicht helfen, durfte die Anlage aber als erste Klasse besichtigen.
Augenblicklich läuft ein Bewerbungsverfahren beim Umweltbundesamt für die Finanzierung eines neuen Displays und die Ausstattung zur Datenauswertung im Schulnetz.
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