Fachschaft Biologie

Biologie als die „Lehre vom Lebendigen“ begleitet alle Schülerinnen und Schüler fast durchgehend von Klasse 5 bis 11 mit zwei Wochenstunden, teilweise mit zusätzlichem Praktikum (siehe Stundentafel).
Pflanzenbestimmung im Neigungskurs 12
Dementsprechend groß und lebendig ist unsere Fachschaft: zur Zeit unterrichten neun Kolleginnen und drei Kollegen dieses Fach. Erfreulicherweise sind zu den älteren, erfahrenen Lehrkräften auch einige jüngere hinzugekommen, die noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen.

Die Beliebtheit des Faches zeigt sich auch bei den Wahlen der Oberstufenkurse:
In Klasse 12 und 13 gibt es jeweils mehrere 4-stündige Profil-/ Neigungskurse.

Unsere Bio-AG ist rund um den Schulgarten samt Teich aktiv, eine Schülergruppe betreut die Schulaquarien und die Mäusepfleger/innen kümmern sich regelmäßig (auch in den Ferien!) um das Wohl der LUG-Mäuse.

Zwei neue moderne Fachräume wurden eingerichtet, eine Renovierung und Umgestaltung der alten Räume ist geplant.

Zahlreiche biologische Aktivitäten ergänzen den Unterricht außerhalb des Schulhauses:
Exkursionen zu Bauernhöfen der Umgebung und in die Stuttgarter Wilhelma, zum Haus des Waldes in Degerloch, Bestimmungsübungen rund um den Bürgersee, Besuch bei Pro Familia, usw.

Anregungen von Eltern, die sich als Experten eines bestimmten biologischen Themenbereichs zur Verfügung stellen, nehmen wir gern entgegen!

Auf dem Ökobauernhof Gruel

Wir, die 5f mit unseren Lehrern Herrn Nienstedt und Frau Neubrand waren am 17.06.05 in Owen auf dem Bauernhof Gruel.
BildAndreas, der Bauer, erklärte uns viel über seinen Hof und auch dass eine Kuh namens Eisbär im Winter auf dem Schnee Schlittschuh fährt. Wir gingen in den Stall und er erklärte uns, was die Kühe fressen. Im Sommer fressen sie Kleegras, im Winter Heu, Klee- und Grasgrassilage. Als Kraftfutter bekommen sie eine Erbsen-Hafer-Triticale-Mischung. Als wir die Kühe streichelten, leckten sie uns die Arme ab. Dann durften wir eine Kuh mit der Hand melken, aber meistens melken sie mit einer Maschine. Danach konnten wir entweder mit Katja, einer Praktikantin, die Kälber Malte und Sophie mit der Flasche füttern, oder mit Andreas vom Dachboden des Stalles Stroh in die Boxen der Kühe werfen. Anschließend trug Bauer Gruel die zwei Kälbchen in die größere Box zu den anderen Kälbern.

Dann kutschierte uns Andreas in seinem Anhänger, in dem Bierbänke standen, über seine Wiesen, Äcker und Felder.BildAls erstes kamen wir an den Streuobstwiesen vorbei. Er zeigte uns den Unterschied zwischen Apfel -, Birn -, Kirsch – und Zwetschgenbäumen.Wir fuhren weiter und kamen an einem Kleefeld vorbei. Er erzählte uns, dass ein Jahr Klee drei Jahre Getreide bringt, weil Klee Stickstoff in die Erde befördert.An einem Roggenfeld zeigte er uns, dass eine Roggenpflanze fast so groß wie er selber ist (1,80m). Wir kamen auch noch an Winter- und Sommerweizen, Kartoffel-, Dinkel -, Mais- und Haferäckern vorbei. Wir machten Halt an seinem Bioladen, in dem er seine Produkte verkauft.

Bild
Er fuhr unsere Klasse zurück zu seinem Hof, wo uns seine Frau mit einem voll leckeren Buffet empfing. Es gab: Salami, Wurst, Käse, Laugenweckle und Brot vom Scholderbeck zu dem er sein Getreide bringt. Dann gab es noch frisch gemolkene Kuhmilch und selbstgemachtem Apfelsaft. Mit vollem Bauch gingen wir wieder zum Bahnhof. Auf dem Bauernhof war es voll cool. Geschrieben von: Florina und Friederike H. 5f

Biologie Exkursion Köln 2006

Bio - Exkursion Köln

Der vierstündigen Biologiekurs 13 von Herr Götz war vom Donnerstag, den 25. Januar bis zum Samstag, den 27. Januar 2007 in Köln.

Die Exkursion wurde von drei Mitschülern geplant und hatte vor allem das Neandertalmuseum in Mettman als Ziel, denn dort sollten die Schüler einen Einblick in die Evolutionsgeschichte bekommen. Die dortige Führung über die Funde im Neandertal und den Neandertaler an sich war wirklich sehr informativ. So erfuhr man einiges über das Leben unserer Vorfahren (Wie bauten sie Waffen? Kommunizierten sie untereinander? Glaubten Neandertaler an etwas?) und die menschliche Evolution. Dieses Thema beschäftigt nun auch die Abiturienten im Unterricht. Der eigentliche Fundort jedoch war enttäuschend, denn dort gab es außer Markierungen kaum etwas zu sehen. Das weitere Programm ging von einem Besuch des Schokoladen-Museum, über abendliche gemeinsame Brauereibesuche, Einkaufstouren bis hin zu einer ausführlichen Kölnführung. Die gesamte Gruppe war sehr begeistert von dieser Fahrt und dankt allen Organisatoren.