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Über die unten stehenden ‚links’ können Sie unterschiedliche Informationsangebote zu unserer Arbeit anklicken.
Die Konzeption des Englischunterrichts am Ludwig-Uhland-Gymnasium entnehmen Sie dem Curriculum Englisch am LUG .
Wir informieren Sie über die gerade gültigen Stundentafeln und die momentan verwendeten Lehrwerke.
Die Rahmenbedingungen für die GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) im Fach Englisch von Klasse 7 bis zur Kursstufe sind ebenfalls einzusehen.
Weitere Seiten sind dem Sprachaustausch mit den englischsprachigen Ländern gewidmet.
Die aktuellen Lehrwerke
Die Rahmenbedingungen für GFS
Was
am LUG vermutlich nur wenige wissen ist, dass La Crosse, nicht nur seit
vielen Jahren Kirchheims Partnerstadt ist, sondern dass das LUG mit der
Central High School in La Crosse einen direkten Partner hat. Dieses
Jahr zeigte sich Thomas Knapp, Leiter des USA Austausches, für diese
Herausforderung verantwortlich.
Selbst der 18-stündige Weg über Stuttgart, London und Chicago nach La Crosse konnten die Vorfreude nicht nehmen. Nach einem herzlichen Empfang am Flughafen in La Crosse war dann endlich jeder seiner Gastfamilie zugeordnet, mit der man zu Hause entweder noch dies und jenes besprach oder sich einfach nur erschöpft ins Bett begab.
Am nächsten Morgen ging es dann zur Schule. Am ersten Morgen sprachen 15 sichtlich erschöpfte, aber dennoch zufriedene Schüler von uneingeschränkter Freundlichkeit und von allerlei positiven Eindrücken, die sie binnen der kurzen Zeit im kurzfristigen neuen Zuhause hatten erleben dürfen.
Wir konnten frei entscheiden welche Fächer wir besuchen. Der Fächerreichtum unserer Schule ging von den normalen Fächern über Weight-lifting bis Wellness. Die grundlegenden Unterschiede zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Schulsystem und dem Leben außerhalb der Schule machten uns zu gern gesehenen Gästen in verschiedenen Klassen, in welchen wir die Fragen der Schüler und Lehrer beantworteten und so immer mehr die Scheu vor der Sprache verloren.
Etliche
Ausflüge mit den Partnern und der Gruppe, ließen die Gruppe
zusammenwachsen, so dass nur selten ein Heimweh aufkam. Der traurige
Abschied von unseren neu gewonnenen Freunden warf einen kleinen
Schatten auf das eigentliche Highlight der drei Wochen, drei Tage nach
Chicago: Nachdem man in diesen drei Wochen, die wie im Flug verstrichen
waren, konnte sich keiner mehr von Freund und der überwältigenden
amerikanischen Freundlichkeit tränenfrei lösen.
In Chicago angekommen, blieb jedoch nur wenig Zeit darüber nachzudenken, denn kaum waren wir aus dem Flugzeug ausgestiegen, sahen wir schon die großartig Skyline von Chicago. Nach einem herzlichen Willkommen und nach einer kurzen Erholung brachen wir zu unserem ersten Spaziergang durch Chicagos Häuserschluchten auf. Nach einem Besuch im Kunstmuseum, dem Hardrock Cafe und viel Staunen und Fotografieren, gingen wir gemächlich zurück, bis wir plötzlich vor dem Sears Tower standen, der, halb versunken im Smog der Stadt und nicht sonderlich gut zu sehen, dennoch eine seltsame Faszination ausstrahlte.
Am Tag darauf, gingen wir dann gemeinsam hinauf auf den mit 441,96m höchsten
Turm der Welt, von dem aus man mühelos ganz Chicago sehen und genießen
konnte. Doch leider das Wetter nicht so gut und der Blick ein wenig
trübe. Anschließend gingen wir bei einer von Amerikas endlosen
Fastfoodketten essen und, wie der Zufall es wollte, trafen dort einen
Mann mit in Deutschland lebenden Verwandten, der uns prompt anbot, uns
durch die Stadt zu führen was wir selbstverständlich nicht abzuschlagen
wagten. Nach der Stärkung wanderten wir zum Shedd Aquarium und
verbrachten dort einige Stunden, bevor wir zum Hancock Observatory
weiter gingen, von welchem aus wir zusahen, wie die Sonne in
bezauberndem Rot im Lake Michigan versank und kurz darauf, Chicagos
Innenstadt mit seinen hell erleuchteten Häusern und Straßen einen
unvergesslichen Anblick bot.
Pünktlich am morgen des nächsten Tages kam der Mann in unsere Youth Hostel um uns für die versprochen Stadtführung abzuholen. So führte er uns durch neue und alte Siedlungen und Viertel und vermittelte uns Bruchstücke seines unglaublichen Wissens über die Stadt. Wir kamen an wunderbaren Stellen und Orte der Stadt, die wir ohne ihn nie gefunden hätten. Nach so viel Information verbrachten wir den Nachmittag am Navy Pier, dem Freizeitzentrum.
Den Abend ließen wir schließlich auf der Plattform des Hancock Buildings ausklingen, von wo aus wir endlich den Ausblick zu sehen bekamen, den wir auf dem Sears Tower vermissen mussten – einen herrlichen Sonnenuntergang und die Großstadtdämmerung.
Nach dem Frühstück am Tag darauf, taten wir uns in fünfer Gruppen zusammen und zogen aus, um die letzten verbliebenen Dollars in Geschenke und Souvenirs zu tauschen und um den letzten Tag des Austausches noch einmal richtig zu genießen.
Wahrscheinlich eines der faszinierendsten Erlebnisse für uns war Halloween. Schon Tage vor diesem besonderen Ereignis fingen die Vorbereitungen an. Mit zahlreichen Kürbissen, Leintuchgespenstern und ähnlichem wurden eifrig Häuser und Vorgärten geschmückt. Auch wir durften beim Dekorieren helfen und konnten uns an einem Kürbis versuchen, den wir unter Anleitung unserer Austauschpartner aushöhlten.
Als wir kurz vor dem 31. Oktober durch die Straßen
fuhren und uns die Kürbisgeister entgegenleuchteten, war es dann
unverkennbar, dass Halloween vor der Tür stand. Wir wandten uns eher
der süßen Seite dieses Tages zu: Am Halloweenabend trafen sich unsere
Gruppe aus Kirchheim und die Austauschpartner, alle mit mehr oder
weniger gruseligen Kostümen, zum ,,trick- or treating‘‘. So zogen also
ein Vampir, eine Hexe, ein Seemann, eine Prinzessin, eine Frau und
andere komische Gestalten von Haus zu Haus durch die Dunkelheit, um
Süßigkeiten zu sammeln. Zwar waren wir eigentlich zu alt dafür, doch
unsere Austauschpartner waren stolz darauf, uns in diesen Brauch
einzuführen. Trotz der eisigen Kälte an diesem Abend hatten wir
gemeinsam viel Spaß und freuten uns über die Leute, die uns freundlich
an den Haustüren empfingen.
Zufrieden mit unseren gefüllten Süßigkeitsvorräten, an denen wir viele Tag aßen, ließen wir den Tag noch mit einer Halloweenparty ausklingen.
Wir waren dabei:
Louisa
Köber, Frieder Hirsch, Florian Tschürtz, Pierre Jarawan, Christoph
Bopp, Amelie Butzer, Carola Rogulj, Manuel Frey, Corinna Slany, Julia
Hohnheiser, Rebekka Brox, Susanne Rall, Sina Zimmermann, Sandra Dangel,
Nina Matzke, Thomas Knapp.
| 1. Vorwort zum Curriculum | |
| 2. Curriculum Englisch Klassen 5+6 |
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| 3. Standards (adaptiert) Klassen 6+8+10 |
Hören |
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Leseverstehen |
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Schreiben |
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Sprachmittlung |
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Sprechen mit ... |
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Sprechen über ... |
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Grammatikalische Kompetenz |
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Lexikalische Kompetenz |
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Phonologische Kompetenz |
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Umgang mit Texten |
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Interkulturelle Kompetenz |
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Soziokulturelles Wissen |
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Arbeitstechniken |
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Präsentation |
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| 4. Unterrichtspläne | Klassenstufe 5 |
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Klassenstufe 6 |
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Klassenstufe 7 |
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neu: Klassenstufe 8 |
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Der Austausch zwischen dem Ludwig-Uhland-Gymnasium und der Central Highschool in La Crosse, Wisconsin feiert 20. Geburtstag.
„Toll, das sieht hier ja wirklich aus, wie in den Highschool-Serien im Fernsehen: Meterweise Schließfächer!“ „7, 12 – einmal rechts dann links und über Null… wie geht der Locker nochmal auf?“ – der Kampf mit dem Schließfach war eine der ersten Herausforderungen für 18 Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Uhland-Gymnasiums an der Central Highschool, gefolgt vom Versuch, das Rätsel der American Football Regeln zu ergründen.
Das Konzert der Marching Band der Schule, bei dem ein Rückblick über die vergangene Saison gegeben wurde, zeigte den deutschen Gästen, dass Schulsport in Amerika eine ganz andere Dimension hat. Band und Tanztruppe heizen die Stimmung bei jedem Event an und dafür wird auch täglich in der Schule geübt.
Lange Schultage, Fahrten mit den typisch gelben Schulbussen, Bekanntschaft mit dem Schulpolizisten, der einen Sprengstoffspürhund ausbildet, Ausflüge am und auf dem Mississippi, Halloween, Einkaufen in der riesigen Mall of America sowie all die Erlebnisse in den gastgebenden Familien sorgten für bleibende Erinnerungen. Doch auch die LUG-Schülerinnen machten Eindruck an der Schule: Zum einen kamen ihre Präsentationen zu Themen von Energiesparen über die deutsche Musikszene bis zum Oktoberfest sehr gut an und nicht wenige Mädchen fragten, ob die deutschen Jungs vielleicht dableiben könnten.
Trostpflaster nach dem tränenreichen Abschied in La Crosse waren zum Abschluss der Reise einige Tage in Chicago, das sich bei strahlendem Wetter von seiner besten Seite zeigte. Die Aussicht vom 103. Stockwerk des Willis Tower und der Sonnenuntergang auf dem Hancock Gebäude waren nicht nur in Metern gemessen Höhepunkte.
Jetzt fiebern die Schülerinnen und Schüler genau wie die verantwortlichen Lehrer dem Gegenbesuch ihrer amerikanischen Partner entgegen. Nach Pfingsten ist es soweit, dann erleben die Amerikaner deutsche Lebensart und Schule in Kirchheim.
„Imagination is more important than knowledge“ die Bedeutung dieses Satzes wurde uns erst bewusst, als wir wirklich in den Straßen von Chicago, vor dem Sears Tower oder dem Hancock Building standen und sich Zahlen und Fakten in schwindelnde Höhen verwandelten!
Aber erst einmal zum Anfang zurück:
Im Herbst 1990 wurde der Grundstein für den USA – Austausch gelegt, als zum ersten mal 17 Schülerinnen und Schüler des LUG’s in die Staaten flogen. Verantwortlich waren damals auf amerikanischer Seite Mrs. Barmore und Mrs. Wright, die mittlerweile nach Minnesota umgezogen ist und auf deutscher Seite Frau Ferber, die auch in diesem Jahr den Austausch zusammen mit Herrn Knapp betreute!
La Crosse strebte ursprünglich eine Verschwisterung mit Kirchheim an, weil ein Vorfahre der dortigen Brauerei Heilemann aus Kirchheim stammte. Allerdings war der damalige OB nicht sonderlich von dieser Idee überzeugt.
Seit Mrs. Barmore und Frau Ferber 1990 den Austausch in die Vereinigte Staaten aufgezogen haben, fand er alle zwei Jahre mit der Central Highschool in La Crosse statt! Während auf amerikanischer Seite Mrs. Barmore (10x) und Mrs Bauer (1x) die Verantwortlichen waren, wechselten diese auf deutscher Seite, Frau Kuchs, Herr Breuer, Herr Knapp (2x) und Frau Ferber (4x), die bisher am öftesten die Reise nach Wisconsin antreten durfte!
Mrs. Bauer übernahm das Austauschprogramm 2004 von Mrs. Barmore und erhielt es somit am leben, ohne Mrs. Bauer wäre durch den Ruhestand Mrs. Barmores der Austausch wohl kaum ein weiteres mal möglich gewesen!
Die Vorbereitungen für den Austausch in diesem Jahr begannen bereits im Februar des Schuljahres 2003/04. Unserer Reise nach La Crosse ging eine Menge Arbeit voraus. größten Teils übernahmen dies unsere begleitenden Lehrer Herr Knapp und Frau Ferber, die die Schüler auswählten, uns informierten, Flüge buchten, das Matching mit Mrs. Bauer klar machten und so weiter und so fort! Den Schülern blieben nur noch schwere Aufgaben übrig, wie Koffer packen, sich von Familie und Freundeskreis verabschieden und ähnlichem!
Dann ging es am 20.Oktober 2004 in Wendlingen am Bahnhof los. Um genau zu sein fuhr unser Zug um 8.00 Uhr ab! Nächster Größerer Halt war in Frankfurt, wo wir den Zug gegen den Flug 0083 nach Chicago eintauschten. In einer Boing 767 ging es dann erst mal 9 Stunden und 20 Minuten in Richtung USA. In Chicago mussten wir auf American Eagle umsteigen und noch 1 Stunde nach La Crosse fliegen.
Mittwoch Nacht dort angekommen, begann am Donnerstag schon das Abenteuer USA.
7.40 Uhr war Schulbeginn an der Central Highschool von La Crosse am darauffolgenden Donnerstag morgen, die erste Überraschung war die freundliche amerikanische Atmosphäre, die wir zuvor am Flughafen schon kennen lernen durften. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen, die uns mit selbstgemachten Plakaten begrüßten. In der Highschool wollten die amerikanischen Schüler alles über uns und unser Heimatland wissen.
Wodurch viele Freundschaften mit einer „Fragerunde“ begannen...!
Eine der ersten Herausforderungen für uns, war die Orientierung innerhalb der Highschool, da alle Gänge gleich aussehen und alle 4 Stockwerke gleichermaßen angeordnet sind. Dazu kommt, dass jeder Lehrer sein eigenes Klassenzimmer hat und es 270 verschiedene Kurse bzw. Fächer gibt, von denen die am häufigsten gewählten Kurse unterrichtet werden.
Desweiteren gehört zu der Central High ein eigenes Auditorium für die Fachschaft Musik sowie zwei Musiksäle,
zwei große Sporthallen, ein Wrestling Raum, zwei Fitnessräume, eine Mensa und eine Cafeteria, ein Planetarium, eine Bücherei und drei Computerräume und das alles ist in das Schulgebäude integriert.
Für die Fachschaft Sport gibt es zusätzlich 4 Tennisplätze, ein Fußballfeld (Soccer), ein Baseballfeld und eine Aschenbahn.
Das Schuleigene Footballteam spielt auf dem Footballfeld der University of Wisconsin in La Crosse. Am Beispiel dieses Footballteams lässt sich das Zusammenspiel von Sport und Schule gut darstellen, denn die Spieler trainieren zum Teil von 5.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens vor der Schule und von 16.00 bis 17.15 Uhr nach der Schule! Wo bei die Einheiten im Trainingsraum noch nicht inbegriffen sind.
Zwischen all den Trainingseinheiten liegt natürlich der normale Stundenplan, den ca.
100 Lehrer und Lehrerinnen täglich aufrechterhalten und ca. 1600 Schüler unterrichten. Die auf Grund ihrer Leistung in verschiedene Leistungsstufen eingeteilt werden. Daraus resultiert die Tatsache, dass die Altersunterschiede in den Kursen groß sein können.
Wir, die deutschen Austauschschüler hatten die Möglichkeit mehrer diverse Kurse zu besichtigen und eigene Eindrücke zu gewinnen.(Chor, Astronomie, Krafttraining, Chinesisch, Joga, Band, Business, Advanced Speech,....)
Unser Aufenthalt spielte sich nicht nur in der Schule ab, wir unternahmen auch viele Ausflüge wie gleich zu beginn zu den Amish-People,
Menschen die ohne elektrischen Strom auskommen, sowie eine Ausfahrt nach Madison, der Hauptstadt Wisconsins. Madison liegt östlich von La Crosse, dort befindet sich eine fast Millimeter genaue Rekonstruktion des Capitols in Washingeton D.C..
Hier in Madison hatten wir das Vergnügen J. F. Kerry zu sehen, der damals eine Rede als Präsidentschaftskandidat hielt. Einige von uns hatten kurz zu vor die Möglichkeit G. W. Bush in La Crosse „life“ zu erleben. Für jene war es interessant den dortigen Wahlkampf auf das genauste zu beobachten. Überall zeigten die Menschen ihre Meinung offen, zum Beispiel mit Wahlschildern in Gärten und an Fenstern sowie mit persönlichen Wahlkämpfen für ihre Kandidaten am Telefon.
Ein weiteres großes Ereignis das wir erleben durften war HALLOWEEN.
Ein amerikanischer Brauch, der auch in Deutschland immer populärer wird.
„Trick or Treat“ war die Devise als wir verkleidet von Haus zu Haus zogen!
Was für uns Deutsche natürlich eine ganz
andere und sehr lustige Erfahrung war, da Halloween in den USA schon
einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns.![]()
In diesen knapp 3 Wochen in denen wir in La Crosse lebten gab es immer wieder interessante Situation die wir zu meistern hatten, und auch die ein oder andere Situation die unsere Gasteltern mit uns zu meistern hatten! Aber alle von uns erlebten einen Austausch, der wohl für jeden ein einmaliges Erlebnis bleiben wird.
Doch unsere Reise war noch nicht vorbei, als wir am 09. Oktober langsam wieder Richtung Flughafen in La Crosse bewegten.
Einige Tränen flossen, es wurden Freundschaften fürs Leben geschlossen.
Schade war nur, dass die amerikanischen Austauschschüler der Klasse 10
nicht am Flughafen sein konnten, da diese am nächsten Tag einen Test zu
schreiben hatten. Als dann um kurz vor 12 unser Flugzeug mit etwas
Verspätung sich über den Wolken von Wisconsin erhob, gab es viele
traurige Gesichter! ![]()
Jedoch war die Vorfreude groß auf den letzten Abschnitt unseres Austausches:
CHICAGO!
Dort sollten wir die letzten 4 Tage verbringen. Eine kleine Jugendherberge in mitten von Chicago, war unser erstes Ziel. Von einem der größten Flughäfen der Welt, O’hare, über die Metro direkt in das Herz der „Mafia-Stadt“ zur Juhe das waren unsere ersten Schritte in dieser Weltmetropole!
Beeindruckend war gleich der erste Blick als wir von der U-Bahn Station ans Tageslicht kamen und vor uns den Sears Tower in die Höhe stechen sahen. Wir besichtigten nicht nur ihn, sondern auch das Hancock Building, ein weiteres architektonisches Meisterwerk in der Stadt in der dich Wolkenkratzer erfunden wurden. An dieser Stelle wurde uns allen klar, was Albert Einsteins Satz „Imagination is more important than knowledge“, wie die Amerikaner in Übersetzten, meinte!
Und diese neue Erkenntnis traf auch auf die weitere Objekte unserer Sightseeing Tour zu: Das berühmte Hard Rock Cafe, das Shedd Aquarium, Navy Pier, Museum of Art, .....
Herr Knapp lernte im letzten Autausch einen Mann namens Craig Pfankuche kennen, der sich damals wie in diesem Austausch bereit erklärte uns eine außergewöhnliche Stadtführung zu geben. Craig ist Stadt Historiker und .... er kennt Chicago wie kaum en zweiter. Mit ihm kamen wir in Gegenden und Stadtvierteln rum, in die wir uns sonst nie getraut hätten. Nicht nur interessante Schauplätze sondern auch interessante Fakten konnte er uns näher bringen.
Trotz des engen und stressigen Zeitplanes in Chicago war noch etwas zeit zum shoppen übrig, was wir dann am Freitag, unseres Abflugtages, noch machen konnten.
Doch Punkt 19.30 ging unser Flieger am 12. November von O’hare, Chicago zurück nach Frankfurt. Mit dem Zug
zurück bis nach Wendlingen, wo unser Austausch begann und nun auch wieder enden sollte. Genauso freudig und überwschwenglich wie wir in La Crosse empfangen wurden, so wurden wir nun völlig übermüdet und fertig von unseren Familien Freunden und Freundinnen in Empfang genommen!
Damit war das Abenteuer USA – AUSTAUSCH vorerst beendet, allerdings geht es am 18. Juni 2005 mit dem Re - Exchange der Amerikaner weiter...
Wo sich folgenden 25 Schülerinnen und Schüler auf ihre Hostingpartner freuen:
Melanie Kuhlenkamp ,Vera Krauseneck, Ellen Frey, Kathrina Schmauder , Katharina Frik ,Maike Schanz, Lena Barner,Anna Szembek, Ann – Kathrin Tschütz, Stephanie Haible, Lena Sahm, Stefanie Zapf, Vanessa Stierle, Lisa Vogel, Pauline Kaiser, Marina Kuch, Felix Braun, Georg Pech, Andreas Ditinger, Holger Fritz, Marcel Mangold ,Markus Oster, Robert Elsner, Stefan Hock und Daniel Brugger
Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer freuen sich gemeinsam wieder etwas trinken gehen zu können....
Einblicke ins ganz große Finanzgeschäft im Chicago Mercantile Exchange, Erkundungstouren in den Neighborhoods, ein Besuch im legendären Hard-Rock-Cafe, die abenteuerlichen –U-Bahn-Ein- und Ausstiegsaktionen mit viel Gepäck und nicht zuletzt der Besuch eines Basketballheimspiels der Chicago Bulls machten die Tage in Chicago zum Sahnehäubchen auf einer rundum gelungenen Reise.
P. Grünwald
Am 14. Juni 2007 kamen 17 Schülerinnen und
Schüler mit ihren Begleitlehrerinnen Frau Bauer und Frau Miller aus La
Crosse am Flughafen Stuttgart an und wurden mit Brezeln und
Apfelschorle gleich mitten im schwäbischen Leben willkommen geheißen.
Es war der Auftakt zu drei intensiven Wochen mit vielen Erlebnissen und
eher weniger Schlaf…
Die Schüler/innen
besuchten mit ihren Austauschpartnern den Unterricht, waren mit ihren
Präsentationen gern gesehene Gäste im Englischunterricht zahlreicher
Klassen, bekamen auch exklusiven Deutschunterricht und trafen sich
immer in der 5. Stunde zur Lagebesprechung oder auch zu Vorträgen und
Gesprächsrunden zum Beispiel zum Thema Kirche in Deutschland oder auch
zum Kennenlernen unserer Lugeria. Ein Empfang bei Kirchheims
Oberbürgermeisterin durfte natürlich im Programm nicht fehlen.
Stuttgart wurde zunächst per Stadtrundgang erkundet, dann auf eigene Faust und eine interessante Führung im Landtag brachte Einblicke ins föderale System der Bundesrepublik.
Eine abwechslungsreiche Ballettvorstellung genossen die amerikanischen und die deutschen Schüler/innen im Opernhaus.
Highlight
war jedoch die gemeinsame, viertägige Studienfahrt. Nach einem kurzen
Zwischenstop in Leipzig, wo mit Thomas- und Nikolaikirche natürlich
Johann Sebastian Bach und die Erinnerung an die deutsche
Wiedervereinigung im Mittelpunkt standen, ging es nach Dresden.
Dort wurden wir in die Zeit Augusts des Starken zurückversetzt, erlebten einen Orgelgottesdienst in der Frauenkirche, sahen Schloss Pillnitz und genossen eine wunderschöne Dampferfahrt auf der Elbe.
Ein Tagesausflug führte zur Festung Königstein, dann auf die Basteifelsen und wurde mit „Broilern“ zum Abendessen und anschließendem Feuerwerk fulminant abgeschlossen.
Doch
selbst nach der Rückkehr konnte noch ein Höhepunkt
„draufgesetzt“.werden: Besonders gelungen war der Besuch in der
Schokoladenausstellung bei Ritter Sport in Waldenbuch – unsere
Amerikaner durften sogar ihre eigene Schokoladenkomposition herstellen
und je zwei – natürlich quadratische – Tafeln mit über den großen Teich
nehmen – zusätzlich zu den vielen, vielen Kilogramm Schokolade, die sie
als Mitbringsel für Familien und Freunde im Shop erstanden.
Und dann waren die drei Wochen auch schon wieder vorbei. Ein Tag nach dem amerikanischen Nationalfeiertag wurde am 5. Juli 2007 am Flughafen tränenreich Abschied genommen.