das Licht
zu ordnen
Ist Kunst eine Sprache, die ich lernen kann?
Wie beginnt ein künstlerischer Prozess?
Wie entsteht eine künstlerische Idee?
Wie wird eine künstlerische Idee zur Vorstellung?
Welche künstlerischen Mittel werden eingesetzt?
Welche künstlerischen Wirkungen werden erreicht?
Wie kann man Kunstwerke verstehen?
Wie kann man Kunstwerke ordnen?
Was ist eigentlich eine geschulte Wahrnehmung und wozu nützt sie mir?
Ist Kunstschaffen nicht auch das Wecken von Sehnsüchten?
Gehört nicht zum Chaos eine große Portion Mut?
Wie viel Unterricht verträgt die Kunst?
Wie kann Toleranz und Empathie, aber auch Hinterfragen und Querdenken geübt werden?
Ist nicht die Imagination ein Schlüssel der Qualifikation?
Kann Kunst hungrig auf das Leben machen?
Kann ich im Kunstunterricht etwas lernen, was ich nicht schon vorher kann?
Kann der Kunstunterricht zur persönlichen Entwicklung eines Menschen beitragen?
Wie kommt die Kunst in den Kunstunterricht?
Ist Kunst das Leben?
Warum wird Kunst gemacht?
Die Frage als erster Schritt zur Antwort...
Im Fach Bildende Kunst ist im allgemeinen Zielsetzung des Lehrplans für Gymnasien das Erproben und Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien und Utensilien in allen künstlerischen Schaffensfeldern wie Malerei , Grafik , Plastik und Architektur.
Über die gewonnenen Erfahrungen in Materialverhalten und Umgang mit künstlerischen Werkzeugen erlernen und gewinnen die Schülerinnen und Schüler ebenso handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten, welche in praktischen Aufgabenstellungen angewandt und zielgerichtet für künstlerische Lösungen eingesetzt werden. Die Aufgabenstellungen sind grundsätzlich altersorientiert entsprechend dem handwerklichen
und intellektuellem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Schulstufe.
In der Unterstufe dienen hierfür Themen aus der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler.
In der Mittelstufe Themen, die handwerklich und das Abstraktionsvermögen betreffend anspruchsvollere Lösungen erfordern.
Beispiele und Themen aus der Kunstgeschichte sowie das Erlebnen originaler Kunstwerke vertiefen Erfahrung und Einsicht in die Welt, bzw. Bedeutung und Ästhetik des Bildes, der Grafik, der Plastik und der Architektur.
In der Oberstufe bieten eine Auswahl von Schwerpunktthemen den Einstieg über die Kunstgeschichte bis hin zur Avantgarde zur Lösung von anspruchsvolleren Aufgabenstellungen, die in angemessenem Maße zu künstlerischem Verständnis und Empfinden verbunden mit
praktischen Fähigkeiten motivieren und herausfordern.
Entdeckungsreisen ins Unbekannte, experimentelle Techniken, prozesshaftes Arbeiten, die Entwicklung individueller Ausdrucksmöglichkeiten, fächerübergreifendes Arbeiten und eine Schärfung der Wahrnehmung stehen im Focus.
Kunst braucht Raum, in dem man Ideen erfinden kann.
Fachschaft Bildende Kunst
seit diesem Schuljahr (08/09) in ihren neuen Räumen:
der Kunstbox
(Siehe Bericht im Teckboten vom 08.12.2008 „Neue Räume erleichtern das Lernen"/
„Lernen ist auch ein körperlicher Vorgang")
Das Ludwig Uhland Gymnasium mit insgesamt 1500 Schülerinnen und Schüler ist im Bereich Bildende Kunst seit diesem Schuljahr hervorragend für die Anforderungen zur Erfüllung des Lehrplans ausgerüstet.
Das Ludwig-Uhland-Gymnasium verfügt nun über drei neue Kunsträume und einen Keramik-Brennraum mit einem Materiallager und zusätzlich für die Kollegen der Fachschaft Kunst einen Vorbereitungsraum mit Bibliothek und Geräteverwahrung.
Unsere neuen Kunsträume sind für die Ansprüche des Unterrichts mit Stauraum bestens eingerichtet und hinsichtlich der Präsentationstechnik auf dem neuesten Stand.
Dank der Investition seitens der Stadt Kirchheim und des Landes Baden-Württemberg im Bereich Bildende Kunst haben die Schülerinnen und Schüler einen neuen angenehmen, Licht durchfluteten Erfahrungs- und Lernraum erhalten, in dem es Freude macht, über Kunst zu lernen und künstlerisch zu arbeiten.
Installation
Die Welt ist voller weißer Räume, in denen man Ideen erfinden oder variieren kann.
Konzeptuelles GestalSchaffung neuer räumlicher und gedanklicher Kontexte im Schulhaus. Auseinandersetzung mit situationsbezogenen Rauminstallationen im Schulleben des LUGs.
Zum Beispiel:
...die Aufhebung der Schwerkraft ...und der Fluss der Farbe nach oben zur Decke des Kunstraums...
„darf ich aufs Klo gehen“,...
Eine der am häufigsten gestellten Frage im Schulalltag,... Auslöser dafür die Intimität des Ortes auszunützen, ...
ten.
oder:
Treffpunkt Säule, der schnellste Weg nach
oben, Farb- Klangräume, „dämliches“ Örtchen, lach mal, Spinnennetz,
Gefängnis, kämpfe dich durch, versteinert, störe meine Kreise nicht, Um
– Kleidekabine, rosa Wolke.
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"Ich heiße Louise Josephine Bourgeois. Ich wurde am 25. Dezember 1911 in Paris geboren. Der schöpferische Impuls für alle meine Arbeiten der letzten fünfzig Jahre, alle meine Themen, ist in meiner Kindheit zu suchen."
Louise Bourgeois
"Man muss Tag für Tag die Vergangenheit abschütteln oder sich mit ihr abfinden, und wenn man sich nicht mit ihr abfinden kann, wird man eben Bildhauer."
Louise Bourgeois
Luminogramme 12bk4 2008/09
„O wunderbare Notwendigkeit, du erzwingst mit höchster Vernunft, daß alle Wirkungen etwas von ihren Ursachen haben, und nach einem erhabenen und unwiderruflichen Gesetz gehorcht jeder natürliche Vorgang dir in der kürzesten Art und Weise. Wer möchte es für möglich halten daß ein so kleiner Raum die Bilder des ganzen Weltalls zu fassen vermag! O großartige Geschehen! Welcher Verstand könnte diese Naturerscheinung wohl ergründen? Welche Sprache könnte ein solches Wunder erklären? Gewiß keine! Das veranlaßt das menschliche Vorstellungsvermögen zur Betrachtung des Göttlichen. Hier werden alle Bilder der Teile des Weltalls in einem Punkte
zusammengedrängt. O welcher Punkt ist so wunderbar! O bewundernswerte, o gewaltige Notwendigkeit, du erzwingst durch dein Gesetz, daß alle Wirkungen auf dem kürzesten Wege von ihren Ursachen ausgehen! Das sind die Wunder...nämlich, daß schon verlorene, in einem so kleinen Raum verschmolzene Formen bei seiner Erweiterung wieder hervorgeholt und neu gebildet werden können. Wie ist es möglich daß aus verschwommenen Ursachen so klare und deutliche Wirkungen hervorgehen können, wie diese Bilder die durch den erwähnten natürlichen Punkt gegangen sind."
Foglio 345 verso, Codex Atlanticus, Leonardo da Vinci
„Die Fotografie ist ein Hilfsmittel zur Auseinandersetzung mit Dingen, von denen jeder weiß, ohne sich damit zu befassen. Meine Fotografien wollen etwas darstellen, was man nicht sieht."
Emmet Gowin
KUNST UND LEBEN
„Ich beschreibe nicht! Ich bin viel geheimnisvoller als das und ich will viel mehr als das." (Louise Bourgeois)
Gefängnisse der Leidenschaft -KOPFWELTEN- Pflichtkurs 13/ bk3
... vielleicht sind wir gerade dabei eine Tür aufzustoßen, die man möglicherweise besser verschlossen gelassen hätte.
.... wir denken an Wortketten aus Buchstabensuppe...
Sehnsucht ist ein Wort, das auf verschiedene Art und weise verstanden werden kann. Man kann Sehnsucht nach einer bestimmten Person haben, nach einem Gefühl, nach dem kühlen Wind, der an der Nordsee weht, ...
Wirklichkeit/ Illusion/ intime Abstraktion
Ein neues Leben entsteht-
Biotechnologie und Genmanipulation-
Eine Welt technischer Verflechtungen, .... Verwirrung!
Arbeitsbereich : Druckgrafik
Thema : Selbstporträt
Technik : Hochdruck , verlorene Platte , Vielfarbendruck
Klasse : 9d
Arbeitsbereich : Form , Funktion , Konstruktion
Thema : „ Überdachung einer Bushaltestelle "
Anlehnung an Konstruktionsformen der Natur ( Bionik )
Technik : Modellbau , M 1:30 , Vielfalt von Materialien
Klasse : Neigungskurs BK
Arbeitsbereich : Plastik
Thema : „ Tier bricht aus seinem Käfig aus „
Technik : gebrannter Ton
Klasse : 5e
Arbeitsbereich : Druckgrafik , Hochdruck
Thema : „Tier im Haus "
Technik : Gerissener Karton , Kugelschreiberzeichnung , Hochdruck
Klasse : 6e