Am Mittwoch, dem 6.4.2005 fand in der Sporthalle Stadtmitte das Oberschulamtsfinale im Handball statt. Dabei spielten die besten vier Mannschaften des Oberschulamts Stuttgart des Wettkampfs IV/1 gegeneinander. Die Schüler der Jahrgänge 1992 und jünger hatten sich in einem großen Feld als Beste durchgesetzt und waren damit für die Endrunde qualifiziert.
Neben dem Ludwig-Uhland-Gymnasium als Gastgeber hatten die Mannschaften der Haldenberg-Realschule Uhingen, die Robert-Bosch-Realschule Giengen sowie das Gymnasium Eppingen die Zwischenrunden erfolgreich überstanden.
Im ersten Spiel der Vierergruppe besiegten die Realschüler aus Uhingen die Gymnasiasten aus Eppingen sicher mit 14:8. Die Kirchheimer gaben im zweiten Spiel einen sicher geglaubten Dreitorevorsprung aus der Hand und mussten sich mit einem Remis gegen die Realschule Giengen begnügen. Die Uhinger konnten sich auch in ihrem zweiten Spiel durchsetzen und besiegten Giengen mit einem knappen 16:14. Die Kirchheimer fassten in ihrer zweiten Begegnung so langsam Tritt und behielten gegen Eppingen mit 12:9 die Oberhand.
Im vorletzten Spiel trafen Eppingen und Giengen aufeinander. Aufgrund ihrer vorausgegangenen Niederlagen hatten sie keine Chance mehr auf den Turniersieg. Das Gymnasium Eppingen sicherte sich mit einem 20:11 den dritten Platz gegen die doch deutlich nachlassende Robert-Bosch-Realschule Giengen.
Die letzte Paarung des Tages hatte Finalcharakter. Sowohl die Uhinger als auch die Kirchheimer waren ungeschlagen und konnten sich durch einen Sieg die Oberschulamtsmeisterschaft sichern. Pikant war dabei, dass beide Mannschaften auch in der Zwischenrunde schon gegeneinander angetreten waren und die Kirchheimer dabei die Uhinger geschlagen hatten. In der Endrunde konnten die Uhinger aber den Spieß umdrehen und die Kirchheimer mit 9:4 in Schach halten. Die Haldenberg-Realschule vertritt nun das Oberschulamt Stuttgart beim Landesfinale. Die Mannschaft des Ludwig-Uhland-Gymnasiums erzielte mit einem zweiten Platz im Oberschulamtsfinale ein respektables Ergebnis.
(H.-J. Brenner)
Am Montag, den 24.01.05, brachen wir, der 12er-Sport-Neigungskurs und unser "Instructor" Herr Vogelmann zu unserer "Kompaktwoche Wintersport" auf.
Es war nach langen Diskussionen geplant worden, die fünf Tage auf der Vfl-Hütte in Riezlern im Kleinwalsertal zu verbringen und dann an der Kanzelwand und am Fellhorn Ski zu fahren und zu boarden. Für seine Selbstversorgerhütte wäre unser Herr Vogelmann über Leichen gegangen! Zum Glück war das nicht nötig.
Aufgrund der starken Schneefälle an diesem Tag war unser Chef schon kurz davor gewesen, die ganze Sache abzublasen, was er zum Glück nicht getan hat!!
Nachdem wir also das ganze Gepäck und uns selbst in den zwei Busles und dem BMW verstaut hatten, ging es um kurz nach 8.00 Uhr los auf die Autobahn Richtung München. Weil es schneite wie verrückt, kamen wir nach einer lustigen Fahrt erst um etwa 13.00 Uhr in Riezlern an. Dort luden wir unsere Sachen in den Gepäckliftschuppen und parkten die Autos.
Zur Hütte mussten wir eine halbe Stunde hochwandern, da die beiden Lifte vor dem Haus seit Jahren nicht mehr laufen. Hat uns als "Sport-Elite" des LUG natürlich nix ausgemacht! Nach dem Gestapfe durch den Tiefschnee kamen wir mehr oder weniger erledigt oben an. Dort hieß es dann erst mal Rampe freiräumen, damit wir das Gepäck ausladen konnten. Als die Sachen dann endlich alle oben waren, richteten wir uns häuslich ein. Für die Piste war es an dem Tag leider zu spät, also ließen wir die erste Kochgruppe auf die Küche los. Den Abend verbrachten wir mit Mäxle (mit Anschmieren*g*) und Aktiv-Uno spielen (obwohl unser Chef fast ausnahmslos bei den Neunern den Kürzeren zog, wurde unsre Uno-Version zu seinem Lieblingsspiel) und als zwei unsrer insgesamt drei Jungs schon ein paar Getränke intus hatten, fing dann eine Diskussion über Frauen – Männer - Beziehungen und die beste Bagger - Masche an... aber gegen neun Mädels hatten sie da natürlich keine Chance!!
Frühstück gab's am nächsten Morgen um dreiviertel 8.
Nachdem dann alle pistentechnisch gestylt waren, bahnten wir uns einen Weg durch den Tiefschnee ins Tal. Mehr oder weniger weiß unten angekommen, buddelten wir unsre Autos aus, parkten sie auf dem mittlerweile geräumten Parkplatz um und holten unser Equipment. Mit dem Skibus ging es zur Kanzelwand - Talstation. Für die drei Boarder-Anfänger wurden aus der Gruppe für jeweils einen halben Tag je zwei Instructors abkommandiert (auch so eine Idee von unserem Chef) und so blieben fünf am Anfängerlift im Tal, der Rest stürmte den Gipfel. Weil es immer noch schneite, war die Aussicht allerdings mehr als begrenzt. Auch war es bitterkalt auf dem Berg. Auf tolle Bilder mussten wir trotzdem nicht verzichten: für was gab's denn die riesigen Panorama-Wände? (Herrn Vogelmanns Knipswut waren wir die Tage übrigens hilflos ausgeliefert!)
Den Vormittag fuhren wir alle zusammen. Nach einem Mittagessen im Kanzelwand-Panorama-Restaurant splitteten wir uns in kleinere Gruppen auf und machten das Skigebiet unsicher. Um halb 4 trafen wir uns dann alle wieder in der Schirmbar zum Après-Ski. Mit Glühwein und Partymusik rockten wir das bis auf ein paar Slowenen eher lasche Schirmbarpublikum.
Der Abend verlief ähnlich wie der vorige, nur endete er für die meisten ein bisschen früher im Tiefschlaf.
Auch der nächste Tag begann für uns um 7.45 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Das Wetter war nicht besser geworden, es schneite immer noch ohne Ende. Aber so waren wenigstens die Pisten 1a! Gegen Nachmittag wurde es dann aber so neblig, dass man nicht mal mehr den kleinsten Schneehaufen sehen konnte, was weniger schön zum Fahren war. Nach dem obligatorischen Aufenthalt an der Schirmbar, der Wandereinlage und dem Essen war es dann endlich Zeit für unsre Feuerzangenbowle. Irgendwas hatten wir jedoch falsch gemacht, denn sie flackerte zwar vor sich hin, doch nach einer halben Stunde war der erste Zuckerhut immer noch nicht verbrannt. Beim Versuch, das ganze etwas zu beschleunigen, fackelte sich Juju fast die Hand ab. Die Bowle war toll!
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Am andern Morgen wartete eine Überraschung auf uns: es schneite nicht mehr und der Himmel war knallblau! Bis wir dann auf der Piste waren, schien überall die Sonne und der Schnee war super! Ein Skifahrer-/Boardertraum!!! Klar, dass wir diesen letzten Pistentag noch mal voll ausnutzten! An der Schirmbar gab uns unser Chef eine Runde Glühwein aus, dann verlagerte der Großteil von uns das Après-Ski aber auf die Hütte, da wir dort noch genug "Apfelsaft und Cola" übrig hatten.
Freitag schneite es wieder. unser Chef weigerte sich sowieso, noch mal auf die Piste zu gehen. Also packten wir alle unsre Koffer und putzten die Hütte. Nachdem wir damit fertig waren und unsere Sachen im Gepäcklift hinuntergeschickt hatten, machten wir uns zum letzten Mal auf den Weg ins Tal.
Wir brauchten ein paar Versuche, bis auch das zweite Busle ansprang, doch als das geschafft war und wir alles eingepackt hatten, ging es in Richtung Heimat. Mittlerweile schien die Sonne und die Straßen waren frei, die Fahrt verlief also problemlos und so kamen wir alle gesund und munter gegen 15 Uhr am LUG an.
Abschließend wäre noch zu sagen:
Die Anfänger waren super! In den drei Tagen hatten sie echt viel gelernt, so dass wir am letzten Tag sogar die Talabfahrt mit ihnen machen konnten!
Herr Vogelmann kann stolz auf uns sein! Es gab KEINEN EINZIGEN Alkoholabsturz und auch sonst lief bis auf kleinere Meinungsverschiedenheiten, die schnell gelöst waren, alles rund.
DAS Lied der Schneekompaktwoche: Söhne Mannheims "Und wenn ein Lied". Sicher an die 1000x gelaufen! Weckte sogar bei unsren "Männern" romantische Anwandlungen.
Insgesamt waren die fünf Tage viel zu schnell vorbei, und wir freuen uns schon jetzt auf unser Abivorbereitungs - Trainingscamp!!!
Lisa D.
Handball-Mannschaft des Ludwig-Uhland-Gymnasiums Kirchheim unter Teck erreicht den zweiten Platz im Landesfinale Baden-Württemberg in Östringen
Am Montag, dem 6. März 2006 traten die besten acht Mannschaften des Regierungspräsidiums Stuttgart im Handball, Wettkampf III in Kirchheim unter Teck gegeneinander an. Die Schülermannschaften der Jahrgänge 1991 – 1994 waren dabei in zwei Gruppen eingeteilt. In der Eduard-Mörike-Halle in Ötlingen trafen das Rechberggymnasium Donzdorf, das Helfensteingymnasium Geislingen, das Gymnasium Korntal-Münchingen sowie das Albert-Schweitzer-Gymnasium Neckarsulm aufeinander. Das Ludwig-Uhland-Gymnasium empfing als Gastgeber in eigener Halle die Mannschaften des Ernst-Sigle-Gymnasiums Kornwestheim, der Realschule Rutesheim sowie der Grund-Haupt- und Realschule Sontheim.
In der Vorrunde konnten sich Geislingen und Neckarsulm sowie Kornwestheim und Kirchheim durchsetzen. In der Schlussrunde gab es zunächst für die Erstplatzierten Kirchheim und Geislingen eine böse Überraschung: Sie unterlagen den jeweils Zweitplatzierten Neckarsulm und Kornwestheim. So mussten die beiden letzten Spiele entscheiden. Schließlich erreichte Kornwestheim durch einen knappen 14:13 Sieg gegen Kornwestheim und das Ludwig-Uhland-Gymnasium Kirchheim unter Teck durch einen souveränen 17:11 Erfolg gegen Geislingen das Landesfinale in Östringen.
Zur Schlussrunde im nordbadischen Östringen am 28. März 2006 reisten die beiden besten Mannschaften der vier Regierungspräsidien an: Neben dem gastgebenden Leibniz-Gymnasium Östringen vertrat das Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim die Farben Nordbadens. Aus Südbaden waren das Clara-Schumann-Gymnasium Lahr und die Theodor-Heuss-Realschule Offenburg am Start. Aus Südwürttemberg kamen die Gymnasien Balingen und Ehingen und neben dem Ludwig-Uhland-Gymnasium trat das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Neckarsulm für Nordwürttemberg an.
Nach spannenden und teilweise hart umkämpften Spielen standen Neckarsulm und Offenburg als Gruppensieger fest. Die Kirchheimer, die sich in ihrer Gruppe gegen Östringen und Ehingen durchsetzten und sich nur knapp den Offenburger geschlagen geben mussten, zogen ebenso ins Halbfinale ein wie die favorisierten Balinger, die sich gerade noch als Gruppenzweiter für das Halbfinale qualifizierten, nachdem sie den Mannheimern knapp unterlegen waren.
Im ersten Halbfinalspiel gegen die Offenburger drehten die Balinger auf und behielten mit 13:10 klar die Oberhand. Die Kirchheimer trafen im zweiten Halbfinalspiel auf ihren Angstgegner Neckarsulm, gegen den sie im Finale des Regierungspräsidium Stuttgart bereits eine Niederlage einstecken mussten. Mit einer sehr konzentrierten und disziplinierten Abwehrleistung sowie gut herausgespielter und genutzter Torchancen konnten die Gymnasiasten aus der Audi-Stadt mit 12:11 ausgebremst werden.
In einem hochklassigen Endspiel um die Landesmeisterschaft Baden-Württemberg standen sich die Mannschaften des Gymnasiums Balingen und des Ludwig-Uhland-Gymnasiums gegenüber. Die Jungen aus der Handball-Hochburg Balingen-Weilstetten legten los wie die Feuerwehr und gingen vom Anspiel weg sofort mit einem Treffer in Führung. Die Kirchheimer versuchten gleichzuziehen, scheiterten aber immer wieder an der gut postierten Abwehr oder am glänzend haltenden Torhüter. So zogen die Balinger Tor um Tor davon.
Zwar konnten die Kirchheimer immer wieder verkürzen, aber der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Am Ende mussten die LUG-Schüler den hart umkämpften Vor- und Zwischenrundenspielen Tribut zollen und fielen trotz großem Kampfgeist ein wenig zurück. Mit 14:10 errang Balingen die Meisterschaft des Landes Baden-Württemberg und vertritt das „Ländle“ beim Bundesfinale in Berlin im Mai.
Die LUG-Schüler dürfen stolz sein auf die Vizemeisterschaft des Landes Baden-Württemberg.
(H.-J. Brenner)
Vergangenen Donnerstag war ein Hauch von Olympia in Wendlingen zu spüren, als das Oberschulamtsfinale im Tischtennis bei Jugend trainiert für Olympia ausgetragen wurde. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde das Ludwig-Uhland-Gymnasium von den Spielerinnen Julia Maurer, Julia Weber, Kira und Lena Blankenhorn, Angelika Liebhauser, Victoria Frank, Selina Sauerbeck und Marie Haßelbach im Wettkampf II vertreten. Nachdem die Mannschaft schon im Dezember gegen das Hölderlin-Gymnasium Nürtingen eine souveräne Qualifikation spielte, wurde das Weiterkommen ins Landesfinale der letzten vier in Baden-Württemberg angestrebt.
So galt es alle Spiele für sich zu entscheiden. Erster Gegner war ein Gymnasium aus Stuttgart. Nachdem beide Eingangsdoppel gewonnen wurden und die drei Punkte im Einzel ebenfalls an das LUG gingen, war die erste Hürde gemeistert. Im anschließenden Match gegen die Mädchen aus Nürtigen wurden mit einem 5:0-Sieg erneut die Ambitionen auf ein Weiterkommen unterstrichen. Im alles entscheidende „Endspiel" standen die Mädchen der bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen Mannschaft des Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Crailsheim gegenüber. Obwohl die Kirchheimerinnen wussten, dass es schwer werden würde gegen den Deutschen Meister von 2007 und den letztjährigen drittplatzierten des Bundesfinales zu gewinnen, gingen sie motiviert an die Tische. Zwei knappe Niederlagen in den Doppeln brachten die favorisierten Crailsheimerinnen in Führung. Als dann die folgenden Einzel ebenfalls verloren gingen, war die Niederlage nicht mehr abzuwenden.
Auch wenn die Mädchen etwas enttäuscht waren, können sie mit ihrem Abschneiden bei Jugend trainiert durchaus zufrieden sein. Vielleicht klappt es ja das nächste Mal.
Das diesjährige Skischulfestival in Oberjoch war wieder ein voller Erfolg. Die 100 teilnehmenden SchülerInnen konnten bei besten Schneebedingungen Ihren Abfahrtskünsten freien Lauf lassen. Die zeitweise eingeschränkten Sichtverhältnisse taten der Stimmung keinen Abbruch und es gelang alle SchülerInnen und die vier Lehrkräfte unfallfrei nach Kirchheim zurück zu bringen.